Samstag, 8. August 2026

Virtuelle Reise


 Bei Durchsicht der Leserbriefe in der Presse fiel mir einer auf, geschrieben von einem Dr. Gottfried S. aus Purkersdorf, der anregte, doch nicht mehr physisch zu verreisen, sondern nur noch virtuell. Mit KI auf Google-Maps könne man sich ganz leicht eine Reiseroute zusammenstellen lassen, die unter Berücksichtigung von ortsüblichen Sehenswürdigkeiten sogar noch die Möglichkeit eines privaten Fotobuches ermöglichte. 

Das fand ich eine fantastische Idee. Kein finanzieller Aufwand, keine stressigen Reisevorbereitungen mehr, kein Warten beim Check-in, kein Drängen im Shuttle-Bus, keine Bettwanzen, kein schlechter Service, kein verschwundenes Gepäck, kein verdorbener Magen, keine Rache des Pharao in Form von Dünnpfiff, keine Diebe oder Räuber, kein Sonnenbrand, keine Angriffe durch Vertreter exotischer Natur, wie z.B. Klapperschlange & Co, keine Papagallo am Strand, keine mit Handtuch reservierte Liege am Hotelpool, kein Streit mit lautem Zimmernachbarn, kein ... ich könnte noch seitenlang über all die negativen Aspekte einer Reise schreiben. 

Allerdings ist so eine virtuelle Reise nur für fantasievolle Menschen sinnvoll, genauso wie das Lesen eines spannenden Krimis...

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